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4.0 étoiles sur 5
Un album impérial, 21 décembre 2003
Par Un client
Ce commentaire fait référence à cette édition : Trans Europe Express (CD)
En écoutant cet album à un moment où la techno a explosé et passe en radio, je me dis que c'est vraisemblablement Trans-Europe Express qui, parmi les albums de Kraftwerk, est le plus précurseur d'une musique électronique moderne, et peut-être le plus réjouissant car c'était le début de leur carrière. C'est le genre d'album qu'on peut écouter en boucle sans risque !
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9 internautes sur 36 ont trouvé ce commentaire utile :
5.0 étoiles sur 5
Elektronische Reise in ständiger spannender Bewegung, 30 septembre 2001
Ce commentaire fait référence à cette édition : Trans Europe Express (CD)
Als dieses Album aufgenommen wurde, hatte die Gruppe gerade einen Star-Status bekommen. Seit dem Riesenerfolg (völlig überraschend auch aus den USA, wo die Single zum No. 1 Hit wurde, ganz selten für einen Song aus Deutschland) der LP Autobahn, die sich sehr gut verkaufte.
Auch "TransEuropa Express" lädt - wie ein Wim Wenders Film" wieder zu einer Fahrt und einer Reise ein. Der Titeltrack, "Europa Endlos" und "Endlos Endlos" sind sehr lange und wiederholen sich oft, man kann sie aber gar nicht oft genug hören, so melodiös sind sie. Die Düsseldorfer hatten den Sprung vom Lager der langhaarigen Progressiv-Szene-Musikanten zu seriösen - von der Presse des In- und Auslandes - hoffierten Könnern eines neuen (Synthysizer, Techno, Computer, ...) Stils geschafft.
"Schaufenster-Puppen": Dieser Song ist etwas unheimlich und klingt ähnlich emotionslos wie "Spiegelsaal".
Ich erinnere mich damals 1976 als Schüler ihn in einer Radiosendung mit negativen Themen (Jugendarbeitslosigkeit, Langeweile, technisierte emotionslose Welt, George Orwells 1984, ...) neben Bowies "Warzawa" gehört zu haben. Da konnte einem wirklich das Lachen vergehen. Damals herrschte nicht selten eine Art Technikfeindlichkeit in der deutschen (evtl. auch französischen) Schulerziehung, Zurückbesinnung auf die Natur und ein nostalgisches Schwelgen in seit 1973 vergangenen Idealen der Sechziger und Frühen Siebziger Jahre. Niemand hatte damals einen Computer zuhause oder am Arbeitsplatz, Technik wurde oft als zerstörerisch und die Vereinzelung des Menschen mit sich bringend in Schul-Referaten dargestellt.
Doch Kraftwerk nahmen zu diesen angstmachenden Themem sehenden Auges mutig Stellung: Der damals nicht euphorisch begrüßten Glas- und Elektronik im Stadt- und Landbild und die Neon-Kultur der Szene Gaststätten, dem gaben sie - vielleicht als erste - ein wenig Anmut und Reiz. Heute - 25 Jahre später mit der Computerrevolution in jedem Zimmer - wissen wir, daß die Technik auch ihre guten Seiten hat und viele neue Hobbies und Arbeitsfelder geschaffen hat und menschlichen Kontakten z.B. via Internet durchaus förderlich sein kann.
Nachdem die alten Bands wie Led Zeppelin aus der Mode kamen, der Punk gerade erwachte und damit eine rabenschwarze Antikultur, "Horses" von Patti Smith, David Bowie sein eiskaltes "Low" auf die Jugend loslies, gab Kraftwerk diesen ganzen Dingen eine eigene neue Note. Und - à la Andy Warhol - unbeachtete Alltags-Objekte wie ein TGW, Bahnhof oder eine Autobahnfahrt etwas Pep und Würde. Ich lebte Mitte der Achtziger Jahre einige Zeit in Frankreich, und habe mich sehr gefreut, daß Kraftwerk dort beliebt ist. Leider gibt es seit den fünfziger Jahren wenige Künstler aus Deutschland, die international bekannt sind. Mir fallen jetzt nur Marlene Dietrich und Nina Hagen ein. Und dann gleich die Zwanziger Jahre als französische Filme in Berlin hochbegehrt waren und Filme von Fritz Lang, Pabst und Fritz Murnau in Paris gerne gesehen wurden. In Deutschland ist als elektronischer Musiker z.B. Jean Michel Jarre beliebt. Mit freundlichen Grüßen Thomas Richter
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