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Utopia forever : Visions of architecture and urbanism [Anglais] [Broché]

Robert Klanten , Lukas Feireiss

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Amazon.com: 3.8 étoiles sur 5  4 commentaires
5 internautes sur 5 ont trouvé ce commentaire utile 
5.0 étoiles sur 5 This is the Future (I hope.) 14 juin 2011
Par dailynathan - Publié sur Amazon.com
Format:Broché|Achat vérifié
Remember watching Blade Runner for the first time? Or wondering what the lost city of Atlantis might look like? This book will mess with your mind, but in a really good way. It's full of contemporary architects' visions of what the future will look like - and how we will live. I think any urban planner should receive a copy of this. Maybe that would help to get rid of the soulless, gray boring blocks we sometimes get (or what passes as "art").
4 internautes sur 6 ont trouvé ce commentaire utile 
1.0 étoiles sur 5 banale und traumlose Kreativitätsroutine 22 décembre 2011
Par F. Roth - Publié sur Amazon.com
Format:Broché
Das Buch ist eine visuelle Anthologie städtebaulicher und architektonischer Zukunftsvisionen von rund 80 zeitgenössischen Architekturbüros und Künstlerarchitekten. Sie enthält außerdem einige begleitende Essays zu Thema und Problemstellung des utopischen Entwerfens in englischer Sprache.

Vielleicht will uns der Titel des Buches "Utopia Forever" bereits ein wenig warnen, dass es sich hier um etwas längst Bekanntes, ja um eine Art Revival handelt und deshalb weniger um das wirklich Utopische im Sinne der Imagination eines zeitlich wie räumlich Unbekannten. Jedenfalls ist das gezeigte Bildmaterial insgesamt nicht sonderlich originell. Die Entwürfe sind überwiegend als Ideenrecycling längst bekannter Stadtutopien des 20. Jahrhunderts zu qualifizieren, angefangen etwa von Ferriss, Garnier und Tchernikhov über Soleri, Friedman und Kurokawa zu SITE, Archigram und Superstudio und schließlich zu einigen visuellen Zitaten aus Filmen wie Bladerunner und Starwars. Neu in dem vorliegenden Band sind allenfalls die verwendeten bildnerischen Techniken, die das einst zeichnerisch oder malerisch entwickelte Material nun mit CAD, Digitalrendering und digitaler Bildmontage präsentieren. Von dieser Innovation der Darstellungstechnik und einigen Öko-Updates durch hinzugefügte Windräder abgesehen, werden uns erneut die gängigen modernistischen Gestaltungsmotive und Entwurfstechniken präsentiert. Es sind vor allem die reduktive Abstraktion und die serielle Wiederholung mit einigen zusätzlichen Effekten aus dem gestalterischen Prinzip der Collage. Aber auch die dabei so beliebte Einfügung einiger abstrakter Formen in mehr oder weniger vertraute Bildwelten ist seit den Arbeiten von Hollein, Haus-Rucker-Co oder Coop-Himmelblau bereits hundertfach ausprobiert. Entsprechend wirkt das Buches in großen Teilen kompilatorisch und rekapituliert, zum Teil wie ein Seminarbericht, in dem die bekannten Themen und Motive des 20. Jahrhunderts nur ein wenig aktualisiert und mit ein paar visuellen Gags unterhaltsam aufbereitet wurden. Bei den städtebaulichen Entwürfen handelt es sich in formaler Hinsicht um die üblichen Agglomerationen aus Kisten, Kugeln, Wellen, Blasen, Blobs, Stäbchen, Lamellen oder ausvergrößerten Vegetationselementen, denen im vorliegenden Kontext wieder eine utopisch sein wollende Irgendwiebewohnbarkeit unterstellt wird.

Es ist jedoch nicht nur diese ziemlich verwelkt anmutende Bekanntheit und fantasielose Beliebigkeit der meisten Konzepte, die fragen lässt, wie weit die Begriffe der Utopie und Vision den gezeigten Beispielen überhaupt angemessen sein können. Es ist schlichtweg die traumlose Mittelmäßigkeit der präsentierten Darstellungen und Ideen, ein durchgehender Mangel an suggestiver bildnerischer Kraft, an künstlerischem Werkvertrauen, weshalb anstelle des Zauberhaften, den Beschwörungen echter Sehnsuchtsorte, wie wir sie von Piranesi, Gandy oder Schinkel kennen, hier so halb und doch irgendwie unfreiwillig bloß das Dystopische gestreift wird. Die Bilder suchen zuweilen ein wenig nach dem Pathos des Erhabenen, ohne darin nun auf wirklich kraftvolle Weise "schrecklich-schön" zu sein. In ihrer Konstrukt- und Konzepthaftigkeit wirken selbst die von manchen Arbeiten unternommenen Beschwörungsversuche von Chaos und Buntheit ziemlich steril und erinnern in ihrer Plastikanmutung bloß an die neuesten Stadtschöpfungen in Dubai oder sonst wo in Asien.
Die Entwürfe lassen insgesamt jedes tiefere kompositorische Verständnis für das Raffinement hoher Baukunst vermissen. Sie kennen kein Faszinosum wechselseitiger Bezüglichkeit ausdifferenzierter Formenwelten, etwa die Möglichkeiten eines ,sinfonischen` oder stilhaften Zusammenspiels und des intelligenten Bezugs der Teile in einem Ganzen, irgendein Empfinden für die selbstreferenziellen Bezüglichkeiten komplexer Dinge, einen visuellen Erwartungsaufbau und die notwendige Abwechslung durch klug eingeführte Überraschungsmomente. Es fehlt jedes Verständnis für das Spannungsverhältnis von Harmonie und Vielfalt und den möglichen Relationen von Teil und Ganzem jenseits der rohen Gestaltungsprinzipien von Collage, Addition, Serialität und den simpelsten Spielarten von Transformation und Modifikation. Etliche der gezeigten Entwürfe folgen dem banalen "Hochhaus-mit" oder "Hochhaus-als"-Schema. Allgemein dominiert eine Copy-Paste-Mentalität, bisweilen ergänzt um einige Knopfdruckeffekte aus der Sphäre des "parametrischen Gestaltens".
Die meisten der gezeigten Entwürfe haben etwas Grobschlächtiges und Armseliges. Sie kennen keinen Reichtum individuell erfundener Details, unterschiedlicher Kleinformen, Ornamente oder Oberflächen, also von Dingen, die sich aus einer Nahperspektive oder bei längerer Bildbetrachtung als visuell interessant, abwechslungsreich und betrachtenswert erschließen könnten. Es scheint bei vielen Abbildungen so, als ob sie den visuellen Effekt mit geringstmöglichem Aufwand zu realisieren hoffen, als ob das Pathos einer plumpen Großmaßstäblichkeit, eines erhabenen Monumentalismus und einer enormen Fernperspektive den ästhetischen Substanzmangel im Detail und aus der Nahperspektive irgendwie kompensieren oder vergessen machen möchte.
Gestaltung findet allenfalls in der abstrakten städtebaulichen Gesamtformation statt, dabei häufig genug bloß im Sinne einer Variation des nur allzu bekannten New Yorker oder Hongkonger Skyline-Motivs. Man betrachtet die Dinge gerne aus einer fernsichtigen Totale, vergleichbar den klischeehaften visuellen Pathosformeln vieler Fernseh- und Kinofilme. Dabei ist der verwendete landschaftliche Kontext für die städtebaulichen Einbauten oft weitaus reizvoller als die von den Architekten dort eigentlich entworfenen Formen und Bauwerke. Soweit in den Abbildungen Nah- und Fußgängerperspektiven gezeigt werden, bestehen die Bilder aus einer anhäufenden Staffage von Fahrzeugen, Vegetationen, Wolken, Flugobjekten, Fußgängern, mitunter auch zeitgeistigen Abfallbergen und sonstigen Trashelementen, deren bildnerischer Zweck vor allem darin besteht, die noch belanglosere Architektur dahinter irgendwie zu verbergen oder nebensächlich erscheinen zu lassen. Gelegentlich werden malerische Beleuchtungseffekte eingesetzt, die das eigentlich immer Gleiche des Formeninhalts unterschiedlich zu inszenieren und dramatisieren suchen, so, als ob sich auch die malerische Entwurfspräsentation für die formale Ideenarmut des Architektonischen doch insgeheim schämen würde.

Insgesamt offenbaren die Entwürfe einen allgemeinen Substanzmangel im Bereich der formschöpferischen Originalität wie auch auf dem Gebiet der bildnerischen Virtuosität unserer zeitgenössischen Kreativarbeiter. Soweit man vorliegender Publikation unterstellen darf, dass Sie eine Sammlung des Besten unserer Gegenwart sein will und die hier gezeigten Entwürfe zugleich fernab des Immobilienmarktes, fernab aller ökonomisch und utilitär bedingten Vorgaben der sonst so allmächtigen Investoren entstehen durften, muss man sie leider auch als Dokumentation einer allgemeinen baukünstlerischen Utopielosigkeit, als grundsätzlichen Mangel an Einfallsreichtum und Könnerschaft, ja, insgesamt als künstlerische Disqualifikation unserer heutigen akademischen Architekturszene betrachten.

Der Fairness halber sei abschließend erwähnt, dass der Sammelband drei oder vier Beiträge enthält, die sich von der allgemeinen Langweiligkeit des Bildmaterials ein wenig abheben und eine etwas ernsthaftere Arbeit zeigen. Doch diese wenigen Ausnahmen rechtfertigen sicherlich nicht den erheblichen Gesamtpreis der vorliegenden Anthologie.
5.0 étoiles sur 5 Best book I've bought/read in a long time. 29 juillet 2012
Par TrvlnArch - Publié sur Amazon.com
Format:Broché
If you are thinking about buying it, buy it. I bought mine in a book store in Berlin and even though it added a couple of pounds to my backpack walking around, I could not put it down.

The book breaks down into sections the different types of utopias to aspire towards (i.e. ecotopia, aqua, air) and even comes with a dice game where you can build your own dream utopia, pretty fun stuff if you're into it.

After purchasing this book I have gone back into my renderings and Photoshop to try to achieve a more idealistic look to my projects, it definitely will help anyone in school that likes the ideas of a better tomorrow. Theory with imagery.
4.0 étoiles sur 5 Design a Utopia 15 mai 2012
Par urban_inch - Publié sur Amazon.com
Format:Broché|Achat vérifié
What a great insight into some of the most up-to-date concept for future cities and visions for a life far, far, far into the future. Geoff Manaugh's [BLDG BLOG] breakdown of what a Utopia consists of makes you realize how easy it is to envision your own surreal reality. Read this and be weary that our current lifestyle may lack some.... creativity.
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